Eine Maske – mein wahres Gesicht ???

Mal wieder war also der Chefmaskenbildner vom Staatstheater Mainz, mittlerweile Träger der Goldenen Maske, bei uns am Hilda. Dieses Mal ging es um das gemeinsame Herstellen von  tragbaren Masken. Sie sind beim Spielen - je nach spielerischer Intention  -  auf- und absetzbar und bringen charakterliche und emotionale Facetten des Trägers / der Trägerin zum Ausdruck, die die Alltagsmaske bzw. das Alltagsgesicht … nicht zeigt.

Die Arbeit mit den Händen sowie das handwerkliche Geschick des Einzelnen spielte bei diesem Workshop sowieso eine überaus große Rolle. Da wurde zunächst die Maske auf den von Guido Paefgen mitgebrachten Gipsgesichtern mit Ton geformt, nachdem dieser getrocknet war, wurde thermoplastisches Material darüber gezogen und wieder mit den Händen in Hochgeschwindigkeit so zurecht gedrückt und modelliert, dass das Ergebnis möglichst genau den Vorstellungen der betreffenden „HerstellerInnen“ entsprach. In einem letzten Schritt wurde die Maske wiederum nach eigenen Ideen bemalt oder auch beklebt, das Produkt gegebenenfalls vom „Chefmaskenbildner“ korrigiert und der / die „Maskenbildner/in“ beraten, die Maske aufprobiert,  Träger/in und Maske fotografiert – und fertig! Eine unglaubliche Verwandlung könnte jedem einzelnen, der sich sein Kunstwerk auf das Gesicht setzte, bescheinigt werden. Dazu passende Frisur und Kostüm werden im DS-Unterricht entwickelt.

Unglaublich dabei die Geduld und der Überblick sowie die inspirierende Beratung unseres „Chefs“ aus Mainz ! Und was eine Materialschlacht, was eine Aufräumerei hinterher, was eine Arbeit, was eine Anstrengung von Seiten aller Beteiligten ! – Gelohnt hat sich das Ganze allemal. Bei einer geplanten Präsentation im kommenden Schuljahr zeigen wir mehr … .

Stattfinden konnte die ganze Veranstaltung nur mithilfe der finanziellen Unterstützung der Buchhandlung reuffel, der EVM Koblenz, der Stiftung für die Jugend der Sparkasse Koblenz, und der Stiftung Kultur für Rheinland-Pfalz. Ein herzliches Dankeschön allen Sponsoren !

Und ein sehr herzliches Dankeschön auch an „unseren Fotografen“ Sascha Kern, der den gesamten Prozess anhand von bald zu präsentierenden Fotos dokumentiert hat.

 

Ursula Hartmüller

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