Fahrt nach Malmedy (Belgien) als Abschluss der bilingualen Orientierungsstufe am Hilda-Gymnasium

Um 7.00 Uhr saßen alle  im Bus und die etwa 2 1/2 stündige Fahrt begann. Als der Bus endlich zum Stehen kann, waren alle Feuer und Flamme und wollten sofort mit dem 1. Programmpunkt starten.

Vormittags war eine 3 stündige Wanderung durch die Moorlandschaft, das Venn, geplant. Damit die Schüler sich nicht verliefen begleiteten ortskundige Führer die beiden Gruppen. Zum Glück waren die Führer so freundlich und übersetzten alles, was die Schülerinnen und Schüler noch nicht verstehen konnten ins Deutsche. Das Moor ist ein Torfmoor und liegt in einem Naturschutzgebiet. Das Waten durch das nasse Moor in Gummistiefeln oder auch barfüßig fanden alle witzig. Nach einem kurzen Mittagssnack ging es nach Malmedy. Während die eine Hälfte die Stadt besichtigte, besuchte die andere das Papiermuseum, in dem auf Französisch erklärt wurde, dass Papier aus Gras und Holz besteht und es wurde gezeigt, wie es vor ungefähr 3000 Jahren v. Chr. gemacht wurde. Im Anschluss an die Erklärungen durfte jeder Schüler selbst Papier herstellen und ein Stück selbsthergestelltes Papier mitnehmen.

Während der einstündigen Freizeit in der Stadt kamen die Schüler mit Einwohnern und Passanten ins Gespräch, um Näheres über die Stadt zu erfahren. Auch das fanden sie sehr amüsant. Viele kauften die Spezialität Malmedys:  le baiser de Malmédy -  Baiser mit einer Cremefüllung in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Manche kauften auch -  wie sich’s in Belgien gehört - Pommes.

Als sich alle um 16.30 Uhr wieder versammelt hatten entstand ein letztes Gruppenfoto vor dem Malmédarium. Dann traten wir den langen Heimweg an.

Maya Wenzel, Klasse 6.3

Zurück