Hilda-Gymnasium auf Wissenschaftsexkursion an der Hochschule Koblenz

Der Forschungs-Tag begann mit einem freundlichen Empfang durch Professor Kampmann in der Lobby der Hochschule. Während des Gangs zum Hörsaal konnten sich die Jugendlichen im lockeren Plauderton über den Werdegang von Herrn Kampmann informieren. Hier wurde die erste Scheu vor der Institution Hochschule abgelegt. Wie Professor Vogt später passend formulierte, wurde den Teilnehmern vom Hilda-Gymnasiums klar, dass hier auch nur mit Wasser gekocht werde. In der Vorlesung Grundlagen der Elektrotechnik wurden den insgesamt etwa 200 Zuhörerinnenn und Zuhörern elektrische Anwendungen durch Professor Kampmann näher gebracht.
 
Nach der Doppelstunde im Hörsaal stand eine Pause mit schmackhafter und reichhaltiger Stärkung in der Mensa an. Daran knüpfte eine selbstständige Erkundung des Hochschulgebäudes an.
 
Nach der Mittagspause wurde die Gruppe des Hilda-Gymnasiums von Frau Bitzer durch die Labore der Bauingenieure sowie der Maschinenbauer geführt. Besondere Höhepunkte waren dabei die Zerreißprobe eines Kletterseils sowie die Demonstration eines Rastertunnelmikroskops durch Benjamin Dünnes. Zum Erstaunen vieler Teilnehmer konnte die zum Zerreißen des Seils erforderliche Kraft nahezu exakt durch einen Schüler des Leistungskurses vorhergesagt werden.
 
Als letzter Programmpunkt der Wissenschaftsexkursion erfolgte der Laborbesuch bei den Elektrotechnikern. Hier konnten die 13 Schülerinnen und Schüler die in der zurückliegenden Einheit Wechselstromkreis erworbenen Kenntnisse zur Anwendung bringen. Unter der Leitung von Herrn Vogt und Herrn Bennewitz wurden Frequenzgeneratoren, Oszilloskope und verschiedene Blindwiderstände verschaltet und betrieben. Neben neu gewonnenen Erkenntnissen konnten die jungen Erwachsenen die Situation eines Physikpraktikums erproben, so wie es in naturwissenschaftlichen Studiengängen zu erwarten wäre.
 
Abschließend möchte ich mich im Namen des Leistungskurses für den hervorragenden Einblick in den Koblenzer Wissenschaftsbetrieb bedanken. Ich würde mich freuen, wenn sich die Veranstaltung in Zukunft etabliert.

R. Bennewitz

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