Operation Uniklinik Mainz (Thema: Herz)

In Mainz angekommen, haben wir den Weg zur Klinik bestritten und dabei haben alle zusammen WWOP gespielt. Es war sehr witzig, wie wir so durch die Stadt irrten, doch irgendwann standen wir schließlich vor der Uniklinik. Dort wurden wir von einem netten jungen Arzt namens Michael begrüßt, der uns mit zwei Helferinnen durch das Vormittagsprogramm führen sollte. Anfangs hielt er uns einen langen, aber trotzdem sehr interessanten, Vortrag übers Rauchen, in dem er auch viele abschreckende Bilder der Folgen des Rauchens zeigte. Er erklärte, was eine Shisha ist und dass 20-30 Minuten Schisha rauchen genauso schlimm ist, wie hundert Zigaretten zu rauchen. Ich fand sehr gut, dass sich jeder mit Meldungen beteiligen durfte. Nach dem Vortrag durften wir in ein Gerät blasen, welches eine Raucherlunge simuliert. Beim ersten Mal fühlte es sich normal an, aber wenn man das zweite Mal reinbließ, wurde ein starker Gegendruck aufgebaut, der das Atmen fast unmöglich machte.

Anschließend durften wir durch ein riesiges nachgebildetes Herz gehen. Michael erklärte uns alles ganz genau. An der einen Seite des künstlichen Herzes war ein kleines metallisches Netz in Form einer Röhre, das verstopfe Blutgefäße wieder öffnet. Die Blutgefäße werden meist durch das Rauchen erst verstopft. Man kann das Blut aber auch umleiten, diesen Schlauch nennt man Herz- Katheter. Danach durfte jeder mit einem Stethoskop seinen eigenen Puls hören.

Um die Mittagszeit verabschiedete sich Michael und wir bekamen den langersehnten Mittagimbiss. Nachdem alle fertiggegessen hatten, hielt uns ein anderer Arzt in OP Kleidung einen Vortrag über Wiederbelebung, das war das Thema des zweiten Teils unseres Besuchs in Mainz. Der Nachmittag ging viel schneller vorbei als der Vormittag. Jeder durfte an einer Puppe üben wie man jemanden wiederbelebt.

Nach dem Wiederbelebungskurs war das Programm beendet. Der ganzen Klasse hat es gut gefallen, und auch die, die lieber in beispielsweise einen Freizeitpark gefahren wären, fanden es interessant.

Um 4 Uhr kamen wir in Koblenz an. Von dort aus ging es für alle nach Hause, denn am nächsten Morgen war ja schon wieder Sommerfest…          

Maya Wenzel, 6.3

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