Deutsch bedeutet trockener Grammatikunterricht und verstaubte „Klassiker“? Nicht bei uns!

Nach modernen didaktischen Ansätzen ausgerichtete Lehrwerke und aktuelle Literatur, ohne dass darüber die literarischen Wurzeln oder den Lehrplan vernachlässigt werden, sind die Antwort auf schlechte Ergebnisse bei PISA und Nachfolgestudien, die den deutschen Schülerinnen und Schülern relativ schlechte Kompetenzen im Gebrauch und dem Verständnis ihrer Sprache zusprechen.

Vor allem in Unter- und Mittelstufe legen vielfältige Materialien die Basis für ansprechenden Unterricht. Als Lehrwerk kommt das „Deutschbuch“ von Cornelsen zum Einsatz, zusammen mit dem zugehörigen Arbeitsheft, die modern und integriert, mit einem Schwerpunkt auf Methodenkompetenz die Schüler ansprechen. Selbstverständlich nimmt das Hilda-Gymnasium am Vorlesewettbewerb teil, der in der Klassestufe 6 stattfindet und dessen Siegerin/Sieger die Möglichkeit der Qualifikation bis hinauf zum Bundesentscheid hat.

In der 8. Jahrgangsstufe gibt der nationale Vergleichstest VERA 8 die Möglichkeit, den jeweils eigenen Leistungsstand (einer Klasse) mit dem anderer Klassen in Bezug zu setzen und eigene Schwächen und Stärken zu erkennen.

Während in der Orientierungs- und der Mittelstufe noch ein größerer Schwerpunkt auf den Kompetenzen des sprachlichen Ausdrucks (in traditioneller Terminologie: Aufsatzerziehung) liegt, steht in der Oberstufe die Analyse von Literatur, auch unter literaturgeschichtlichen Gesichtspunkten im Vordergrund, ergänzt von Reflexion über den Sprachgebrauch (z. B. in Medien, Politik, Werbung).

Allgemein hat der Deutschunterricht die Aufgabe, vielfältige Kompetenzen zu vermitteln, die in viele, wenn nicht sogar alle Lebensbereiche reichen. Zuallererst ist da natürlich das Offensichtlichste: Lesen und Schreiben. Damit einher geht Tiefergehendes wie Sinn verstehendes Lesen, der Situation angepasste Schreibstile etc. Aber auch mündliche Kompetenzen werden geübt und vertieft: z. B. freies Sprechen vor anderen, konzentriert zuhören, argumentieren und vieles mehr. Wichtig ist dies in Hinblick auf die berufliche Perspektive, aber auch auf die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit.

Neben dem „normalen Unterricht“ gibt es außerunterrichtliche Veranstaltungen, die den Spaß und die Motivation aufrechterhalten und ein ´anderes´ Lernen ermöglichen, so zum Beispiel die Teilnahme an Projekten der Rhein-Zeitung, Autorenlesungen, Theaterbesuche, Exkursionen uvm.

Sophia Polyzoides
Axel Eisbrenner